Musikalische Fenster in der Aareperl
Das Musikalische Fenster in der Aareperle im zweiten Stock ist schon eine gute Tradition. Zweimal im Jahr öffnet die Pfarrei Klingnau gemeinsam mit diesem Verein eben dieses «Fenster». Es ist ein Geschenk an alte und kranke Menschen und ihre Angehörigen auf Palliativstationen, in Pflegeheimen und ähnlichen Orten. Am Nachmittag des Freitags, 18. September, war es wieder so weit.
Zahlreiche Bewohner haben sich zu der andächtigen halben Stunde Musik und Text eingefunden. Ein Trio, bestehend aus der Traversflöte mit Yvonne Canonica, dem fünfsaitigen Barockcello mit Martin Birnstiel und dem italienischen Virginal gespielt von Stefan Müller, spielte Werke von Telemann, Bach und seinem zweiten Sohn Carl Philipp Emanuela Bach. Peter Zürn begleitete die herbstlich-melancholische Grundstimmung und die kurzen Episoden jugendlicher Energie mit Gedichten von Rainer Maria Rilke und Hilde Domin sowie Joachim Ringelnatz. Eine witzige Note brachte zudem ein Klingnauer Gedicht von Franz Hohler ein.
Die Bewohnenden genossen den künstlerischen Ausflug, bedankten sich mit Applaus bei den Musikern und dem Redner und freuen sich sehr auf das nächste Musikalische Fenster im neuen Jahr.